Geschichte

Beim Kartenlegen handelt es sich um die wohl bekannteste und modernste Form der Wahrsagerei, die in ihren Ursprüngen an die antiken Orakel der hellenistischen Zeit anknüpft.

Die ersten nachweisbaren Erwähnungen der Karten stammen aus der Zeit um 1367 als sie zuerst bei Bern und später dann auch an manchen anderen Orten als Teufelszeug verboten worden sind.

Ursprünglich entstammen sie der islamischen Welt, aus der sie uns bereits als Set von 52 Karten mit vier unterschiedlichen Farben  erreichten.

Zur Wahrsagerei und Zukunftsdeutung wurden Sie durch die seiner Zeit populären Gaukler und Jahrmartsgruppen verbreitet, die die Karten als eine weitere Attraktion zur Zukunftsdeutung nutzten.

Kirchliche Verbote dieser Vorkommnisse liessen nicht mehr lange auf sich warten.

In weiten Bereichen salonfähig wurde das Kartenlegen nach der französischen Revolution, als sich insbesondere in Frankreich der Adel verstärkt esoterischen und spiritistischen Experimenten hingab.

Berühmtheit erlangte hierbei vor allem die noch heute bekannte Mdm Lenormand, welche unter anderen die Gattin Napoleons, Josefine, beriet.

Da sie den Sturz Napoleons weissagte, musste sie allerdings Frankreich für einige Jahre verlassen.

Nach ihr wurden die gleichnamigen Lenormandkarten benannt, die neben dem Tarot zu den populärsten Kartendecks zählen.

Wie bei anderen Fortentwicklungen auch, handelt es sich nicht mehr um reine Spielkarten, sondern um Bildsymbole, die dem Nutzer eine Deutung wesentlich vereinfachen und allein durch ihre Bilder zu einer Interpretation über die gestellte Frage einladen.

 

 

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